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Nun wollte ich auch einmal am Springe-Deister-Marathon teilnehmen. Früh genug hab ich mich vorangemeldet und auch schon mit einigen Foris verabredet. So fuhren Steve und ich, bestens durch mein neues Navigationssystem geleitet, nach Springe. Wir waren natürlich viel zu früh da. Die Gunst der Stunde nutzten wir, um die Strecke einmal abzufahren.

Steve hat hier 1988 gewonnen. Damals war es noch ein 25 km Lauf. Aber der ist ihm unvergesslich geworden. Nach ca. 4km in der letzten Runde, wurde er von einem großen Mischlingshund umgerannt und mehrfach gebissen. Als der Besitzer das Tier wieder unter Kontrolle hatte, ist Steve aufgesprungen und weiter gelaufen. Mit 2 Minuten Vorsprung gewann er noch den Lauf. Im Ziel wartete schon der Krankenwagen, der ihn in Krankenhaus brachte, wo die Wunden versorgt wurden.

Das blieb uns heute aber zum Glück erspart.

Zurück in der Sporthalle trafen wir dann auf einige Bekannte. Heinz Wecke ( hier im Bild ) aus Eisbergen, Dietmar Hermann, der den Salzuflen Marathon im März gewonnen hat. Dann kam auch Uli Schulte mit seiner Frau, Christian Hottas und René Wallesch. Im Gespräch verflog die Zeit und der Start rückte immer näher.

Der Lauf ist ein Rundkurs mit vier zu laufenden Runden. Als endlich der Startschuss fiel, war es wie eine Erlösung für Connie, die Marathon Hündin. Sie freute sich wohl am meisten.

                                                                  Uli und Maratonne

Es dauert nicht lange, und wir haben unser Lauftempo gefunden.

Auf den ersten Kilometern boten sich uns schöne Ansichten der umliegenden Berge. Die Strecke selber ist verhältnismäßig flach.

Eine schöne Gegend. Das Wetter ist uns auch hold. Eigentlich ideal. um Marathon zu laufen.

Hier führt uns der Weg am "Saupark" vorbei und wir nähern uns dem ersten Verpflegungsstand.


Wir, die drei von der Tankstelle. Die Helfer sind nicht nur immer nett und freundlich, sie können auch fotografieren.

Die Hinterlassenschaft von hundert Läufern. Becher über Becher. Ein Dank an die Helfer, die das alles wieder einsammeln.

Dieses ehemalige Jagdschloss bietet einen schönen Anblick.

Die erste Runde führt uns wieder am Start und Zielbereich vorbei.

Schon in der zweiten Runde merke ich, wenn ich mich nach rechts umschaue, das ich dann leicht schwindelig werde. Die alte Nackenverletzung meldet sich. Sie ist auch der Grund, warum ich immer einen Rucksack mit Wechselsachen auf meinen langen Läufen mitführe. Denn dann kann ich aufhören mit Laufen und mir etwas trockenes anziehen und zurückwandern.  Das ist auf diesem Rundkurs natürlich nicht nötig.

Besorgt horche ich in mich rein. Die dritte Runde wird in Angriff genommen. Doch hinter dem Verpflegungsstand angekommen, wird das Elend immer schlimmer. Sobald ich den Kopf nach rechts drehe wird mir übel und schwindelig. Nein, so hat es keinen Sinn, weiter zu laufen. Ich beschließe, nach den 31 km aufzuhören.

Kurz vor dem Ziel gelingt mir noch ein Schnappschuß von Odo, ein Bekannter aus dem Laufen-aktuell Forum.

Am Zielbereich steige ich dann aus. Es hat keinen Zweck, weiter zu laufen. Ich gehe zum Auto, wo ich mir schnell etwas trockenes anziehe. Schulter und Nacken sind so blockiert, das ich kaum aus der nassen Oberbekleidung rauskomme. Dann strecke ich mich erst einmal im Auto lang aus um etwas zur Ruhe zu kommen. Nach einer halben Stunde bin ich dann soweit, das wir nach Hause fahren können.

Heute, am Sonntag habe ich noch Muskelkater im Nacken, aber ansonsten fehlt mir nichts mehr. Dumm gelaufen, aber damit muss ich immer rechnen. Das sind halt die Unfallfolgen. So schlimm wie gestern ist es ja auch lange nicht mehr gewesen. Es war wohl mal wieder Zeit dafür.

Glückwunsch an alle, die den Lauf erfolgreich beendet haben, danke an die Helfer. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, dann läuft es besser.