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Wie jedes Jahr am letzten Sonntag im April, stand auch in diesem Jahr der Hermannslauf wieder ganz oben auf meiner Laufliste. Für einen Ostwestfalen einfach ein "Muß". Zum 15. mal bin ich heute dabei.

Pünktlich um 06:00 Uhr war Lothar bei mir und zusammen fuhren wir nach Bielefeld.

Die Startkartenausgabe und das Drumherrum funktionierten wieder wie gewohnt super. Auch der Bustransfer zum Hermannsdenkmal klappte für uns bestens.

So waren wir dann auch schon zeitig am Hermannsdenkmal. Wir schauten mehreremale am Bully vorbei, aber noch war niemand von Laufen-aktuell zu sehen. Erst gegen 10:15 trafen wir dann auf Thorsten, Olly, Holle und klöntern noch kurz.

Dann zogen wir uns um und liefen uns noch etwas warm.

In der Startaufstellung standen wir dann neben drei Läufern vom Lauftreff Petershagen. Mit ihnen im Gespräch verkürzten wir die Minuten bis zum Start.

Nachdem Block A und Block B gestartet warern, kamen wir mit 15 Minuten Unterschied auf die Strecke.

Vom ersten Moment hatte ich das Gefühl, das es heute mein Tag wird. Das Wetter ist ideal und ich bin einfach fit.

Nachdem es noch einen kurzen Stau mit Stop und Go auf dem schmalen Weg um den Hermann gab, geht es aber flott weiter. Schon jetzt bin ich nur am Überholen. Es läuft super.

An der Panzerbrücke komme ich vorbei zu km 10. Es liegen 54 Minuten hinter mir. Letztes Jahr hatte ich hierfür noch 62 Minuten gebraucht. Das gibt natürlich Auftrieb. Dabei habe ich schon den Großen Ehberg mit 299 m überlaufen. Mühelos, so kam es mir vor.

Runter in die Stapelager Schlucht auf 242 m und dann hoch zum Tönsberg (333 m). Das Schreckgespenst vieler Läufer. Eine Freude, wie ich hier wieder zig. Läufer einkassierte. Alle Steigungen bis jetzt mühelos geschafft. Langsam wird es mir unheimlich. Die Zeiten der letzten Jahre, sie werden einfach pulverisiert.

Dann laufe ich in Oerlinghausen ein. Das war für mich schon immer eine Hochburg. Das Kopsteinpflaster, bergab, und dann die begeisterten Zuschauer, die jeden Läufer persönlich anzusprechen scheinen, das ist Gänsehaut pur. Einfach genial. Dann geht es raus ins Schopketal, runter auf 178 m. Langsam schrauben wir uns dann hoch auf 249 m und dann wieder runter auf 227 m. Doch dann kommt das für mich beste Teilstück. Die Treppen von Lämmershagen, die uns hoch auf 272 m bringen. Hier liegen bereits 22,4 km hinter uns. Und mir geht es immer noch blendent. Nur schade, das ich in einen dicken Stau komme. Dadurch kann ich mein Treppentraining garnicht zur Wirkung kommen lassen. Schade.

Weiter geht es zum "Eisernen Anton", einem Sendemast, wo auch die 4. Verpflegungsstation liegt. Kurz nach derVerpflegung treffe ich auf meine Laufpartnerin Simone, mit der ich schon viele lange Läufe gemacht habe.  Sie ist aus Block "A" gestartet und wundert sich, das ich miteinemmal bei ihr bin.

Auch hier merke ich noch nichts, was mich jetzt noch aufhalten könnte, eine neue schöne Zeit zu errreichen. Also weiter. Ich kann noch zulegen. Und das mach ich auch. Es macht Feude, das Läuferherz läuft fast über vor Freude. Der letzte "Berglöwe" und Petershäger Lauffreund wird einkassiert. Und es rollt immer weiter.

Dann kommen endlich die letzten beiden Kilometer. Ich lege noch einmal nach. Die km Zeiten liegen jetzt bei 04:45 und 04:50. Dann kommt nach einem langen Spalierlauf durch die Zuschaermengen das Ziel in Sicht.

Überglücklich erreiche ich nach 02:47 Stunden das Ziel. 28 Minuten schneller als im letzten Jahr. Wenn das kein Grund zum glücklich sein ist, was soll es dann sein? Ich fühle mich jedenfalls überglücklich und bin voll zufrieden. Täglich "Laufen" ist für mich die beste Medizin und die beste Trainingsart.

30,6 km mit 515 Metern aufwärts und 710 Metern abwärts liegen hinter mir. Mühelos, auch jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, fühle ich mich wie neu geboren. Nichts plagt mich.

Lothar ist überigens mit 03:29 Stunden auch glücklich ins Ziel gekommen. Auch er hatte keine Probleme unterwegs. Und Borris rief mich eben an. Er ist nur eine Minute nach mir ins Ziel gekommen, ohne das wir uns auf der Strecke getroffen haben.

Einziger Wermutstropfen für eine gelungene Veranstaltung, ist die Tatsache, das man vom Zieleinlauf bis zu seinen Kleidersack mindestens 20 Minuten gebraucht hat. In der Zeit sind vor und neben mir mindestens drei Läufer mit Kreislaufproblemen zusammengebrochen. Hier ist dringend eine Lösung zu suchen.

26.04.2004 Nachtrag :

Nur 1988 bin ich schneller gewesen als in diesem Jahr. Damals lief ich 02:41 Std.Sonst bin ich nie unter 02:50 Std. gekommen.