Home
Blog
Gästebuch
Familie
Freunde
Laufanfänger
Geocaching
 Laufen, mein Hobby
Jahre in Tabellenform
Schönste Läufe
ESV Minden
Alle Streak
Tagebuch 2020
Tagebuch 2019
Tagebuch 2018
Tagebuch 2017
Tagebuch 2016
Tagebuch 2015
Tagebuch 2014
Tagebuch 2013
Tagebuch 2012
Tagebuch 2011
Tagebuch  2010
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
July 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar  2010
Tagebuch 2009
Tagebuch 2008
Tagebuch 2007
Tagebuch 2006
Tagebuch  2005
Tagebuch 2004
Laufberichte 2017
Laufberichte 2014
Laufberichte 2013
Laufberichte 2012
Laufberichte 2011
Laufberichte 2010
Laufberichte 2009
Laufberichte 2007
Laufberichte 2006
Laufberichte 2005
Laufberichte 2004
Laufberichte 2003
Laufjahre u. Sonstiges
Multimedia  "Laufen"
Schmunzelseite
Bilder
Privat
Links
Impressum
  
 


Der Monat Januar                                                               ----->   Februar 2010

                                                                                                               

31.01.2010

Das Wetter hat sich heute Mittag beruhigt, nachdem es am
Morgen noch einmal kräftig geschneit hat. Ideales Winterlaufwetter.
Für Bonnie und mich gibt es nichts schöneres, als raus.
Bilderbuch Wetter am zugefrorenen Mittellandkanal
Gebannt schaut Bonnie zum Waldesrand. Was sie dort wohl im Visier hat.
Egal, da führt uns der Weg hin. Immer geradeaus, mindestens bis Stromkilometer 112 soll es laufen.
Was da wohl wieder los ist. Ich sehe nichts. Für Bonnie aber hoch interessant.
Der Schaumburgerwald. Unsere Laufheimat.
Jeder volle Kilometer wird so angezeigt. Besser kann es nicht sein.
So täuscht der Zoom der Kamera. Hinter der Kanalbrücke erkennt man  das Wiehengebirge mit dem Kaiser Wilhelm Denkmal drauf. Tatsächlich ist es bestimmt 15-20 km entfernt.
Stromkilometer 112 ist erreicht. Bonnie will aber weiter. Also überliste ich sie. Vor der nächsten Brücke biege ich links ab und dann laufen wir durch Meinserkämpen zur Betonstraße.
Der Holzlagerplatz auf der Betonstraße füllt sich almählich mit dicken Baumstämmen.
Links des Weges liegt Juliane im Mausoleeum bestattet.
Der Weg hinter dem Spülfeld. Von hier ist es noch gut ein Kilometer, dann sind wir wieder am Auto. 13,03 km zeigt das Navi an. Ein wunderschöner Lauf liegt wieder hinter uns. Die alte Leichtigkeit des "täglich Laufen" ist wieder eingekehrt.

30.01.2010

Nach dem gestrigen längeren Lauf mit Bonnie wollte ich heute mit beiden Hunden nur eine kurze Strecke laufen. Aber es kam mal wieder ganz anders. Blacky strich schon nach kurzer Zeit die Segel. Der Schnee behagt ihm gar nicht. Lustlos trottete er dahin, bis ihn in den Sinn kam, doch lieber umzukehren. Der Weg zurück zum Auto ist für ihn der schönste. 1,7 km war die Strecke lang. Mehr wollte er partout nicht laufen. Also haben wir ihn zu Hause abgesetzt und sind dann gleich wieder zum Sperrtor gefahren.

Bonnie merkte man die Freude an, das sie nun mit mir alleine wieder auf Strecke kam. Freudig umtanzte sie mich stupste mich noch zweimal mit der kalten Schnauze und dann legte sie los. Wir beide sind eben ein eingespieltes Laufpaar, verstehen uns blindlings.

Der Neuschnee auf dem Leinpfad war nun verharscht. Ein angenehmes Laufen, wenn auch anstrengend für die Gelenke. Aber ziemlich rutschsicher. Schnell stellte sich der Rhythmus ein, in dem wir stundenlang laufen können. Am Stromkilometer 107 vorbei und dann durch den Hafen von Berenbusch.  Hinter der nächsten Brücke bog Bonnie wie selbstverständlich

In den Schaumburger Wald ab. Der Weg war nicht unbedingt gut zu laufen. Hinter dem Spülfeld entlang führte der Weg zur Kreisstraße. Auf diesem Teilstück trifft man häufig auf Wildschweinrotten, die in den Pfützen und Löchern nach Futter suchen und alles umpflügen. Man sollte hier schon etwas vorsichtig sein.

Auf der Kreisstraße angekommen überlegte ich wo wir lang laufen sollten. Ich entschied mich, auf der Straße zu bleiben und an der nächsten Kreuzung rechts abzubiegen, auf dem Fahrradweg zum Kanal zu laufen. Der Fahrradweg war natürlich nicht geräumt und wir mussten durch knöcheltiefen Schnee weiterlaufen. Aber uns kann ja nichts erschüttern. Wir sind kampferprobt. So erreichten wir wieder den Mittellandkanal. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Rechts geht es nach Hause, links genau entgegengesetzt nach Rusbend. Ich überließ Bonnie die Führung, sie kennt sich hier ja bestens aus. Und es wäre nicht Bonnie, wenn sie nicht nach links abgebogen wäre.

So liefen wir weiter Richtung Rusbend. Passierten Stromkilometer 110, als uns eine Familie mit zwei Hunden begegnete. Die Tiere freuten sich und spielten ein wenig. Aber ehenzeiten trieb es Bonnie wieder weiter. Wir fielen schnell wieder in den alten Trott. Ich dachte darüber nach, wie es kommt, dass ich momentan so beschwerdefrei laufen kann. Liegt wirklich soviel an der Ernährungsumstellung? Liegt es daran, dass ich momentan Stressfrei bin, Seelenhygene betrieben habe? Auf jeden Fall ist es ein wunderschönes Gefühl, lange hab ich es vermisst. So kann es ruhig bleiben.

Wir erreichten unser Lieblingsschild vom Stromkilometer 112, umrundeten es und dann begann der Rückweg.  Leichtfüßig spulte ich die Meter ab. Genoss den Anblick der verschneiten Gegend, den Berg, der ab und zu durch die Bäume zu erkennen war.

Dann fragte ich mich, wo jetzt wohl das riesige Heer Enten abgeblieben ist. Bonnie schaute schon immer nach ihnen aus. Aber sie sind wie vom Erdboden verschwunden.

Keinen Hasen, kein Reh, nichts, keine Spur von ihnen zu sehen. Keine Losung von ihnen auf den Wegen. Der Winter deckt alles zu, vertuscht jede Spur. Er hat seine eigenen Gesetze.

Eigentlich eine wunderschöne Jahreszeit. Man muss nur das Schöne in ihr suchen.

So in Gedanken versunken verstrich die Zeit wie im Fluge und ehe wir uns versahen, waren wir schon wieder am Auto angekommen. 11,44 km war dieser Weg lang. Ich fühle mich wie neu geboren, und es war wieder wunderschön, mit Bonnie zu laufen.   


29.01.2010

Einen  tollen Lauf durch Eis und Schnee hab ich unter Laufberichte gespeichert.

28.01.2010

Einsetzendes Tauwetter, Regen, Schnee, eben alle Register zog der Wettergott. Das  waren natürlich wieder keine guten Laufbedingungen, aber trotzdem wagten Bonnie und ich den Lauf. Es wurde der leichteste Lauf in dieser Serie. Von Anfang liefen Bonnie und ich so schön synchron, die Beine waren locker und blieben es die ganze Zeit über. Nichts warf uns aus der Bahn. Körper und Seele waren wie aus einem Guss. Die klitschnassen Füße, der heftige Gegenwind auf dem langen Kanalabschnitt in Richtung Heimat, nichts konnte uns die Freude nehmen.
Ein 12,41 km langer und wunderschöner Lauf liegt hinter uns.

27.01.2010

Der Winter hat uns fest im Griff. Es sind zwar nur noch -4°C dazu weht aber ein richtig böiger Wind. Nicht gerade gemütlich da draußen.  Aber das kann uns nicht erschüttern. Selbst Blacky läuft schön mit uns mit. 
Nach ca. 2 km beginnt aber der schlechte Teil des Laufs. Blacky bleibt immer wieder sitzen und kaut an seinen Pfoten. Da haben sich wieder die kleinen Eiskugeln gebildet und die mag er überhaupt nicht. Ich nehme dann seine kleinen Pfötchen in meine Hände und wärme sie. Dann startet er wieder durch. Aber nach 150 Metern das gleiche Spiel. Er kann garnicht begreifen, was da passiert.
So beschließe ich, das ich umkehre und den kleinen Blacky erlöse.
Bonnie hat diese Probleme noch nie gehabt. 
Tapfer schlägt sich Blacky durch bis zum Auto. Dort kann er garnicht schnell genug auf seine Decke kommen um endlich die Pfötchen  sauber zu knabbern.
Er ist einfach für dieses extreme Winterwetter als spanischer Cocker nicht geeignet.
So sind wir heute  7,52 km gelaufen.
Jeder Lauf ist dein Lehrer.

26.01.2010

Als ich heute loslief hatten wir -7°C, aber fast Windstille. Ich war ohne Hunde unterwegs. Bonnie und Blacky blieben zu Hause. Ein Tag in der Woche gönne ich mir allein zu laufen und die Ruhe zu genießen.
Dick eingemummelt fand ich es einfach herrlich. Der Eisbrecher "Flut" war unterwegs und brach das Eis entlang der eisernen Spundwände.  Aber gewaltig die Geräuschkulisse, wenn Binnernschiffe durch das gebrochene Eis fuhren. Ich sah die Schiffe kaum, aber das Krachen der Eisschollen gegen die Bugwände klang ihnen weit vorraus.
Kein Mensch und kein Tier begegneten mir. Auch sehr ungewöhnlich, da sonst um diese Zeit hier Hochbetrieb der Hunde- ( freunde) herrscht.
Ich lief bis Stromkilometer 112, dem Hafen in Rusbend, drehte und dann ging es zurück. Es war ein wunderschönes Gefühl, warm eingemummelt, den Mond hoch am Himmel und es dunkelte rasch. Der super geräumte Weg, auf dem ich lief, die Einsamkeit, alles so schön, ich möchte eigentlich unendlich weiterlaufen. Zwei Schwäne steigen krächzend neben mir hoch in den Himmel. Ein majestätischer Anblick, wie sie hochsteigen, bis ich sie in der Dämmerung aus den Augen verliere.
So in Gefühlen verirrt merke ich kaum wie die Zeit vergeht und ich plötzlich wieder neben meinem Auto stehe. Es war ein wundervoller Lauf über 10,88 km. Ein Lauf wie er nicht alltäglich ist. Das Thermometer im Auto zeigte mir eine Aussentemperatur von  - 14°C, ein Temperatursturz, der spurlos an mir vorbeigegangen ist.

25.01.2010

Um 04:45 Uhr bin ich wach geworden. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, das es besser wäre aufzustehen. Die Nacht über hatte es kräftig geschneit. Jetzt lässt es sich noch gut auf der verschneiten Straße laufen. Wer weiß, was der Tag noch bringt. Also Laufsachen an und raus. Die Hunde schliefen noch, als ich mich leise verkrümelte. Keiner merkte etwas.
Um 05:10 Uhr stand ich auf der Straße. Mein Navi fand kein Signal. Länger warten wollte ich nicht und so lief ich los. Es machte richtig Spaß, so mitten auf der Straße durch den Schnee zu stampfen. Als ich in die Waterloo Straße einbog, da meldete das Navi Empfang. Toll, 500 Meter verschenkt. Aber egal, ich muss ja nur 2 km laufen und die Streak ist für heute gesichert. Das klappte dann auch wunderbar, denn es standen am Ende 2,5 km im Navi. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht, so früh zu laufen.
Zu Hause angekommen schnappte ich mir den Schneeschieber und dann kam noch eine Stunde Schnee räumen. Der Tag fing ja gut an.

Der Nachmittag war auch super. Arbeitstechnisch gesehen war ich ziemlich pünktlich zu Hause. Habe dann sofort den restlichen Neuschnee verjagt und dann ging es mit Bonnie an den Mittellandkanal. Der Leinpfad war wieder vorbildlich geräumt worden. Ich glaube man kann momentan nirgends besser laufen als hier. Der fiese Ostwind machte uns auf dem Hinweg nach Rusbend doch schön zu schaffen. Der Kanal ist hier heute nur noch nicht komplett zugefroren, weil der Eisbrecher hin und her fährt.
Der Rückweg wurde dann zum Genußlauf. Von Wind nicht zu spüren, noch zwei nette Hunderlebnisse.
Einfach ein toller Tag. Am Ende standen 10,15 km im Navi.

24.01.2010

Der Winter hat uns immer noch fest im Griff. Minus 5°C und ein ordentlicher Wind mit Schneefall. Aber das konnte Bonnie und mich nicht erschüttern. Der kleine Blacky hingegen war nicht zu überzeugen, das es besser ist, zu laufen. Er setzte sich stur auf den Hintern und das war es. Nichts half, erst als ich die Autotür aufmachte hatte er es ganz eilig, wieder ins Auto zu kommen.
Na gut, wir brachten ihn zurück nach Hause. Wieselflink sprang er aus dem Auto und dann ab in die Küche. Sein Lieblingsplatz im Haus.
Bonnie und ich zogen wieder in Richtung Mittellandkanal. Zum Glück hatte ich mir noch eine Fließjacke unter die dicke Winterjacke gezogen, denn der kalte Wind war doch stärker, als ich gedacht hatte. Aber so konnte ich es gut aushalten. Bonnie fiel sofort in ihren gewohnten Trab. Immer nur vorwärts, nicht nach rechts und nicht nach links schauen. Der Mittellandkanal ist auf einem ca. 1 km langen Stück noch fast vollständig eisfrei. Aber heute konnte ich das einmalige Naturschauspiel miterleben, wie sich Eisschollen bilden. Ein faszinierender Anblick. Als ob eine Plastikfolie unter Wasser schwimmt und dann auftreibt. An der Wasseroberfläche angekommen bildet sich dann die Eisschicht, bis sie schneeweiß und hauchdünn zu erkennen ist. Wie ein Magnet die Eisenspäne anzieht, kamen die Eisschollen zusammen. Die Fläche wurde immer größer. Erstaunlich, wie schnell das ging. 
So schön kann Laufen sein. 
Nach 11,48 km kamen wir Beide gutgelaunt und zufrieden zurück zum Auto. Mich freut besonders, das auch der zehnte Tag der Streak spurlos an mir vorrüber gegangen ist. Erstmalig bin ich wieder unter 90 Kg gekommen und hoffe nun, bis zum 24 Stunden Lauf in Bad Lippspringe mein Idealgewicht von 72 Kg zu erreichen.                             

23.01.2010

                 
Blacky hatte heute keinen Bock. Ständig blieb er sitzen, schaute gemütlich in die Ferne und freute sich. Nur laufen wollte er nicht. 2,85 km dauerte dieses Wechselspiel. Ich zögerte das so weit raus, denn ich kenne Blacky. Den Weg zurück läuft er dann in einem Stück. Und darauf baute ich, denn nur so kann ich meine mindest Kilometer zur Streakerhaltung auch tatsächlich laufen, oder ich müsste zu Hause noch einmal neu starten. Aber die Rechnung ging auf. Als wir dann umkehrten, da war Blacky nicht zu halten.
Alles zusammen liefen wir 5,59 km, die Streak ist gesichert


22.01.2010

Die beiden Laufbegleiter Bonnie und Blacky waren gut gelaunt. Selbst dieses kalte Wetter und der Wind schreckten uns nicht ab. Die Strecke entlang des Mittellandkanals Richtung Schaumburgerwald ließ sich wunderbar laufen. Blacky  hatte viel zu schnüffeln, während es Bonnie nur vorwärts trieb.

Bei Stromkilometer 110,5 sitzen immer unendlich viele Enten. Auch diesmal war es beeindruckend, wie sich die Enten der Reihe nach in die Luft erheben, weil sie vor den Hunden flüchten müssen, obwohl die ja an der Leine laufen.

Die Idee, durch den Wald zu laufen, war dann doch nicht so gut. Hier gab es noch viel Glatteis und die Gefahr zu stürzen war doch ziemlich hoch. Aber es ging alles gut.

Wieder am Kanal angekommen war Blcky nicht zu bremsen. Er musste erst bis zur Kanalmitte schwimmen. Ich konnte es nicht glauben, aber als er wieder am Ufer ankam, da freute er mich richtig an und schlug Purzelbaum. Dann stürmte er voran, als ober er zeigen wollte: "Siehste, ich bin der härteste. Ich bin Cheffe." Aber Bonnie konnte er damit nicht beeindrucken. Sie lief ihren Rhytmus und damit basta. Eigentlich ein typischer Dalamtiner, sie will nur gleichmäßig durchlaufen, soweit wie möglich.  

Bei dem kalten Wind dauerte es nicht lange, bis sich Blackys Farbe von tiefschwarz zu hell weiß änderte. Ein tolles Schauspiel, wie der Hund immer weißer wurde. Aber er merkte da wohl nichts von, denn er lief genauso wie vorher. Nach 13,8 km waren wir wieder am Auto angelangt. Ein schöner Lauf liegt hinter uns. Zwei Tage mit kürzeren Läufen, dann wieder länger laufen. Eine gute Wahl.

21.01.2010

Um 05:47 am Morgen bin ich heute zur Streak Erhaltungsrunde gestartet. Ein schönes Gefühl wieder so früh unterwegs zu sein. Bin einen etwas anderen Weg als gestern gelaufen. Vom Gefühl her dachte ich, er wäre länger. Aber nein, 90 Meter weniger als der gestrige. So kann man sich täuschen.

Die genaue Länge war 2,08 km.

20.10.2010

Auf der Suche nach dem richtigen Weg.

Ich merke, das es nicht immer richtig ist, darauf zu vertrauen, das man Abends seine Runde laufen kann. Arbeit und Familie fordern doch ganz schön viel Zeitaufwand. Das bringt unter Umständen nur Stress, wenn man dann noch seine 10 oder 20 km durchziehen will. Und den Stress will ich nun wirklich nicht. Ganz und gar nicht.

So schaffte ich heute nur die Streak Erhaltungsrunde.

Darum bin ich zu dem Entschluss gekommen nun morgens vor der Arbeit zumindest meine Streak Erhaltungsrunde zu laufen. Dann kann mich der Abend nicht mehr überraschen, die Streak ist gesichert.

Darum hab ich dann am Abend nur eine zwangslose kleine Runde laufen können. Wenn ich die als Standart Runde nehme, bin ich mit 2,17 km immer auf dem richtigen Weg. Die Streak ist damit gesichert.

19.01.2010

Blacky hatte heute seinen sturen Tag. Am Sperrtor angekommen, war er nur mit Mühe zu überreden, das Auto zu verlassen. Zehn Meter neben dem Wagen setzt er sich auf den Hintern und wie ein störrischer Esel ist er nicht zu bewegen, auch nur einen Meter zu laufen. Bonnie wird echt sauer. Sie hat schon ihr großes Geschäft erledigt und will nun durchstarten. Aber nichts hilft. Also alle wieder ins Auto rein und ab nach Hause.

Dann ein erneuter Versuch, diesesmal nur mit Bonnie. Und das klappt. Sie ist nicht zu bremsen. Wir laufen auf der anderen Uferseite, da findet sie viele neue Spuren und Gerüche. Unermüdlich zieht sie vorran, nichts kann sie bremsen. Mittlerweile ist es 17:00 Uhr. Noch kann ich ohne Licht laufen. Ziemlicher Nebel kommt auf. Ach ist das schön mal wieder im Nebel zu laufen. Da hört sich die Welt ganz anders an. Unterhalb des Spülfeldes fließt ein kleiner Bach entlang. Als Bonnie das leise Plätschern hört, ist sie nicht zu bremsen. Sie stürzt sich in das eiskalte Wasser und brummt voller Wohlbehagen. Ich könnte mir was besseres vorstellen, aber sie genießt es.

Danach ziehen wir wieder weiter bis Stromkilometer 112 im Hafen. Direkt am Kilometerschild machen wir kehrt und die Dunkelheit läßt uns verschwinden. Wir treffen keine Menschenseele mehr. Ich kann mich auf Bonnie verlassen, brauche nur hinter ihr zu bleiben. Sie läuft immer auf dem saubersten Teilstück. So kann ich diese letzten fünf Kilometer als wunderbaren Nebellauf genießen.

10,5 km sind es auch heute wieder geworden. Ich freue mich.

18.01.2010

Blacky und Bonnie waren heute super drauf. Schneematsch und Pfützen konnten sie nicht ausbremsen. Dazu noch viele neue Hundebekanntschaften. Ein perfekter Tag für die Beiden.

Für mich aber auch. Nasse und kalte Füße machten mir nichts aus. Die 10,4 km fielen mir ausgesprochen leicht, keine Spur von Ermüdung. Ich komme wieder in die richtige Spur.

17.01.2010

Tauwetter hat eingesetzt. Die 10,4 km lief ich heute alleine. Die Musik meines Heimatsenders lenkte mich ein wenig von dem trostlosen Wetter ab. Am Mittellandkanal begegneten mir doch tatsächlich noch ein paar Skilangläufer. Sturzfrei, von feinen Spühregen klitschenaß und ausgekühlt aber innerlich glücklich und zufrieden erreichte ich das Auto.

16.01.2010

Es herrscht immer noch Eiszeit. Aber das konnte uns nicht abschrecken. Blacky war nicht zu überreden, zu Hause zu bleiben. Da es mir gestern am Kanal gut gefallen hat, weil der Leinpfad vorbildlich geräumt ist, sind wir drei dort zum Laufen hingefahren.

Schon gleich nach den ersten 100 Metern muß ich Dussel auf der betonierten und spiegelglatten Verladefläche im Hafen aber so richtig auf den Allerwertesten knallen. Die einzig gefährliche Stelle auf den 10,7 km und ich nutze sie souverän als Landeplatz.

Schnell wieder aufrappeln, das mich bloß keiner sieht und weiterlaufen. Bewegung fördert die Durchblutung. Zu Hause vor dem Spiegel leuchtet mir der Allerwerteste in allen Regenbogenfarben entgegen. Aber ich kann alles bewegen und habe keine Schmerzen. Glück gehabt.

Über Blacky freue ich mich ganz besonders. Er läuft treu mit und hat schnell spitz bekommen, wenn sich Knötchen aus Eis an seinen Pfötchen bilden, brauch er nur anhalten und ich zerdrücke sie. Dann leckt er noch einmal das Pfötchen und weiter geht es. Das war dreimal der Fall und hat uns nicht großartig ausgebremst.

Ein recht böiger Wind machte aus den -1°C gefühlte -10°C. Aber es ist herrlich, das man hier so gut laufen kann und nicht im 25 cm hohen Schnee rumtraben muß.

15.01.2010

Der heutige Tag lieferte mir die Bestätigung. Ich werde wieder eine "Streak" starten. Dazu hab ich eine neue Seite eingerichtet. Streak 2010

Mit Bonnie bin ich durch die herrliche Winterlandschaft gelaufen. Blacky kann bei so einem Wetter leider nicht mit. Er ist eine Mymose und mag es überhaupt nicht, wenn sich der Schnee in seinen Füßen und Beinchen zu kleinen Kügelchen formt und sein Fell verkleben.

Also bin ich mit Bonnie 11,5 km am Mittellandkanal gelaufen. Ihr macht das Wetter nichts aus. Sie wollte sogar schwimmen gehen, obwohl der Kanal mit dicken Treibeis gespickt ist. Mit Mühe konnte ich sie davon überzeugen, das es besser ist, nicht zu schwimmen.

  
Die Wasserratte möchte doch zu gerne ins Wasser.
Aber in das Treibeis lasse ich sie natürlich nicht rein.
Der Winter hat alles im Griff.