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Heute ist ein etwas besonderer Tag. Aus diesem Grund bin ich morgens schon mal mit den Hunden eine Bergrunde gelaufen. Ja, Berg. Ich bin in letzter Zeit ja schon öfter hier oben gewesen, aber nun wollte ich das mal mit den Hunden testen. Sie waren so angetan von dieser Laufstrecke, das selbst Blacky nicht an Umkehr dachte. Hier gab es so viel neues zu entdecken, so viel frische Fährten. Und einen herrlich stinkigen Tümpel. Das war einfach nur schön. 
Aber zu weit wollte ich auch nicht laufen, denn der Höhepunkt des heutigen Tages sollte um 15:00 Uhr beginnen. Nach 4,3 km waren wir wieder am Auto, die Hunde voll zufrieden, denn gleich gibt es was zu futtern, und heimwärts gings.                          
Um 14:00 Uhr verließ ich dann Haus und Hof. Die Hunde drückten ihr deutliches Missfallen aus, denn sie mussten zu Hause bleiben. Herrchen schleicht sich in Laufsachen verkleidet aus dem Haus. Wo gibt es so etwas.
Aber alles betteln und einschmusen nützt nichts, die Hunde bleiben zu Hause.
Ich steige ins Auto und fahre in Richtung Berg, zu Opa Walter. Ich weiß nicht, wie viel hundertmal ich von hier zum Laufen gestartet bin. Oft hab ich mich hier mit Lauffreunden getroffen um eine gemeinsame Runde zu laufen.
Heute nun sollte es wieder etwas Besonderes werden. Von hier laufe ich hoch zum Wasserwerk um mich dort mit Michael, unserem Forum Chef und seiner liebsten Karin sowie Carsten, einen langjährigen Lauffreund, der mich über meine HP kennen gelernt hat und auch im Streakrunner Forum fleißig vertreten ist, zu einem gemeinsamen Lauf im Wesergebirge zu treffen.
Herrliches Sommerwetter für einen solchen Tag. Was will man mehr.
Als ich dann oben ankomme, da dauert es nicht lange und Carsten kreuzt auf. Wir begrüßen uns wie alte Freunde. Sind wir ja eigentlich auch, wenn wir uns bisher auch nur einmal getroffen haben, aber aus der virtuellen Welt her sind wir sowieso schon dicke Freunde. Genau so ist es auch mit Michael, der kurz darauf ankommt und uns sein liebste Karin vorstellt. Karin kannte ich bisher nur aus dem Forum aber so persönlich mir gegenüber stehend hab ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Ein wirklich symphatischer Mensch dem die Lauffreude aus den Augen sprüht.
Eine Laufgemeinschaft, wie man sich das garnicht vorstellen kann, sind wir. Michael mit vielen Ultras auf dem Puckel, Carsten ein begeisterter Streakläufer, der so richtig mit Leib und Seele dabei ist, ein perfekter Ultraläufer zu werden. Und Karin, schon gefestigte Läuferin, die sich aber immer noch wundert, wie man solche Strecken läuft und es doch gerne auch mal probieren möchte. Trailrunning möchte Sie auch gerne machen, schöne Strecken kennen lernen, dabei sein. Michael begleiten können. Ach, was für eine tolle Truppe sind wir.
Für 15:00 Uhr hatten wir uns verabredet, um 15:01 Uhr waren wir auf der Strecke. Ein untrügliches Zeichen, wie laufbegeistert wir sind.
Da ich die Streckenführung aussuchen durfte, entschied ich mich für einen leichten Beginn. Die ersten ca. 1,5 km liefen wir zu warmwerden bergab, konnten den Kreislauf gemächtlich hochfahren. 
Dann kamen wir auf den "Unteren Kirchweg", einem Weg, den ich oft mit Stupsi gelaufen bin. Mittlerweile kaum noch als Weg zu erkennen. Ein Trail zum Eingewöhnen. Der Förster hat mir noch versichert, das es diese Jahr kaum Zecken gibt, er hätte noch keine gehabt. Und so strolchen wir durch das hüfthohe Gras und die Brennesseln. Kommen dann wieder auf den Weg um das "Nammer Lager", der unseren Puls wieder zur Ruhe kommen lässt. Nach wenigen hundert Metern kommt dann mein persönlicher Lieblingsweg. Oft bin ich hier nach schweren Tagen hochgelaufen um dann beim Anstieg in die Naturwaldzelle neue Kraft und Energie zu tanken. Durch Brennnesseln und Himbeersträuchern lassen wir uns nicht hindern. Aufwärts zeigt der Höhenmesser. Laufen ist schon fast nicht mehr möglich. Zu steil wird der Weg. Schließlich oben angekommen, erwartet uns ein wunderschöner Trail auf dem Kamm des "Nammer Kopfes", am Hochzeittreppen Weg vorbei erreichen wir den höchsten Punkt mit Aussichtskanzel und einen wunderschönen Blick ins Wesertal.                    
                                                                                                                
Carsten, Karin, und Michael, hellauf begeisert über diesen ersten Teilabschnit. Heftige Anstiege und tolle Trails sind gemeistert. Aber der Höhepunkt kommt noch.
Nun folgt ein etwas gemütlicher Teil. Lange geht es wieder abwärts, bis in das Dom Probst Land. Von hier führt uns ein ewig langer Anstieg hoch zur ehemaligen Mülldeponie.
Von hier hat man einen wunderschönen  Blick in die Norddeutsche Tiefebene, bis hin zum Kaliberg bei Steinhude. Ein Höhepunkt auf der heutigen Strecke, wirklich beeindruckend bei diesem schönen Wetter und der Fernsicht.
Michael ist beeindruckt von dieser schönen Landschaft. Aber ich glaube, nicht nur er.
Es dauert schon eine Weile, bis sich alle von diesem Eindruck trennen können und wir weiterlaufen zum nächsten POI. Dem Steinbruch, der vor einigen Jahren für Schlagzeilen sorgte, weil riesige Gesteinsmassen abbrachen und ins Tal stürzten. Heute hat man den verschwundenen Wanderweg wieder hergestellt mit wie ich finde, tollen Charakter. Der Steinbruch ist toll zu überschauen und die riesigen Ausmaße werden super dargestellt.
Weiter geht es, noch einmal kräftig bergauf. Es scheint allen wirklich Spaß zu machen. Karin ist begeistert über diese schönen Wege. Sie kennt nur die Hauptwanderwege und entdeckt jetzt, welche Juwelen ihr bisher verborgen waren. Auch Michael und Carsten stehen dem nichts nach.
Nun erreichen wir den Portaweg, die Autobahn im Wesergebirge, eigentlich der Hauptweg für Jogger und Mountenbikefahrer. Selbst Michael erkannte ihn sofort wieder, da er ja schon auf diesem Weg zu Carsten gelaufen ist.
Im ständigen Auf und Ab, vorbei an der Starfighter Absturzstelle und  Korf´s Quelle, und vielen Abzweigen zu wunderschönen Trails, kommen wir dem Startpunkt wieder näher.
Auf der ehemaligen Mülldeponie.
Frohgemut, mit neuen Eindrücken beladen, kehren wir zurück. Nur noch wenige Hundert Meter, dann ist ein schöner Lauf zu Ende.
Mit einem plötzlichen Endspurt entschwindet Karin unseren Augen. Frauenpower pur. Ich freue mich, das ich mit Euch laufen durfte. Karin, Michael und Carsten, ihr seit wirklich tolle Menschen. Ich freue mich, Euch als Freunde zu haben.