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Carsten hat uns, die Gruppe „Die Wesergebirgsläufer“, zu einem Lauf in Heimatnähe eingeladen. Treffpunkt war ein Parkplatz hinter Wanderers Ruh. Erstaunlich, das alle immer 10 Minuten früher da sind. Selbst Carsten und die kleine Svenja als Radbegleitung trafen noch deutlich vor dem 13:00 Uhr Termin ein.

Schon eine tolle Truppe, mit der ich heute wieder laufen darf. Jeder nimmt auf jeden Rücksicht, jeder ist für jeden da. So macht das Laufen richtig Spaß. Und es gibt ja so unendlich viel zu erzählen, jeder hat so seine Erlebnisse, die er einbringt. Da merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht.

So kamen wir dann auch schnell am Abenteuer Spielplatz an. Statt links den unendlich langen Anstieg zum Klippenturm hoch zu laufen, schlug ich vor, doch geradeaus die „Hotelroute“ zu wählen. Alle waren einverstanden und wir trabten gemütlich weiter.

Wir näherten uns Carstens heimischen Gefilden immer mehr und so ergab es sich, das Svenja es doch vorzog, Richtung Heimat zu fahren, als uns weiter zu begleiten. Die kleine Maus hat aber auch schon eine Meisterleistung vollbracht, in dem Gelände so lange bei uns zu bleiben. Das war echt toll.

Wir liefen weiter und erreichten Haus Waltraud. Hier gibt es selbst gebrautes Bier in gemütlicher Umgebung zu genießen. Aber wir wollen ja nicht ausruhen, wir wollen weiterlaufen. Vielleicht ein anderes Mal.

Auf herrlichen Waldwegen laufen wir weiter, vorbei am Bremer Landschulheim, weiter zur Grafschafter Höhe. Über einen geteerten Weg erreichen wir Steinbergen. Früher saß vor dem Steinberger Hotel immer ein vornehm gekleideter Hund im Smoking und mit Fliege. Aber den gibt es auch nicht mehr.




Von hier hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Erlebnispark Steinzeichen Steinbergen.

Dort drinnen zu laufen ist ein besonderes Erlebnis. 256 Stufen führen zur Aussichtplattform. Da müssen wir auch noch mal hin.

Aber uns trieb es links hoch in den Berg, rauf zur Hirschkuppe. Lange Anstiege führten uns immer höher. Vorbei an einem Wasserwerk und dann wieder auf den Hauptweg um den Klippenturm. Sonst laufe ich immer genau anders herum diese Strecke. Erstaunlich, wie anders die Welt doch heute aussieht. Da kommt man schon das ein oder andere Mal ins Grübeln, ob man hier nun richtig ist.

Aber wir schaffen es immer wieder, auf Kurs zu kommen. Erreichen den steilsten Anstieg hoch zum Klippenturm. Nach anstrengenden Höhenmetern erreichen wir das Lokal. Hier oben herrscht doch reges Leben. An einem rustikalen Holztisch sitzend, genießen wir nun ein kühles Getränk und die gemütliche Atmosphäre. Hier kann man es aushalten.




Zum guten Ende hier oben erklimmen wir auch noch die Stufen hoch bis auf die Aussichtsplattform. Schade, es ist ziemlich diesig und man sieht nicht wirklich viel von dem wunderschönen Wesertal und dem malerischen Städtchen Rinteln unter uns. Aber es hat richtig Spaß gemacht, hier hoch zu kraxeln.

Ein wunderschöner Trail führt uns wieder abwärts, rauf auf den Portaweg. Langgezogene Steigungen sind von nun an unsere Wegbegleiter, bis wir die Hünenburg erreichen. Den kleinen Abstecher dorthin lassen wir uns nicht nehmen. Laufen und Geschichte erleben, das hat man auch nicht jeden Tag.

Auf dem Portaweg geht es weiter, mal rauf, mal abwärts. Schon erstaunlich wie Karin und Carsten sich weiterentwickelt haben. Man sieht ihnen die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie kommen einfach immer weiter und immer leichter deutlich höher. Was für eine Wortschöpfung. Aber so ist es wirklich.

Als wir dann die Autobahnbrücke am Fuchsgrund passieren, da läuft der Carsten doch einfach nach rechts, statt nach links, zum einen Kilometer entfernten Auto. Ich war schon auf Auslaufen eingestellt, aber nein, nun biegt er rechts ab. Ich ahne sofort, wo er nun noch gerne hin möchte. Bestimmt zur Königshütte. Noch ein langer und steiler Anstieg. Bis über beide Ohren grinsend läuft Karin ihm noch hinterher.

Ein wahrlich kräftiger Anstieg, aber alle meistern ihn grandios. Oben angekommen, freut sich Carsten riesig über den Sendeturm, den er am liebsten gleich erklimmen würde. In voller Ausrüstung um dann die Antennen richtig auszurichten. So etwas war lange Zeit sein Job, das vergisst man nicht. Kann ich verstehen, wenn es da in den Fingern kribbelt.




Aber es gibt auch noch andere schöne Sachen hier oben zu sehen. Wunderschöne Lebensweisheiten, in Stein gemeißelt. Lange kann man lesen und die eine oder andere Weisheit mitnehmen, als Hilfe in manchmal nicht so schönen Lebenslagen.





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Dann bringe ich den schönsten Weg des heutigen Lauftages ein, meiner Meinung nach. Den „Fuchsteg“ hinunter, der wunderschönen Einblick in den Steinbruch gibt. Über Holztreppen und durch dichtes Unterholz hindurch, führt uns der Weg wieder runter, fast direkt bis zum Parkplatz.




Ein wunderschöner Lauf nähert sich dem Ende, hat mächtig Spaß gemacht. Wir sind nicht zu schnell, nicht zu langsam gelaufen. Alle die Lust dazu haben, dürfen uns bei diesen Läufen begleiten. Wir möchten unsere Heimat entdecken, die Gemeinschaft erleben und uns an der Natur erfreuen.

Mehr als 20 Kilometer sind wir wieder gelaufen, immer mit Lust und Freude.

So macht das Laufen richtig Spaß.

Danke an alle, die uns diesen Lauf gemeinsam erleben ließen, an Carstens liebe Sandra, meine Ulrike, die mich schon 27 Jahre an der langen Leine laufen lässt.

Es war ein wirklich schöner Tag.