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April 2012

29.04.2012


Die letzte Woche war wirklich schlimm. Eine dicke Bronchitis mit starken Husten und herrlichen Schnupfen, zu guter Letzt auch noch mit einer Darmverstimmung, geht zu Ende.
Heute spüre ich eine leichte Besserung. Darum treibt es mich mit meinen beiden Hunden an den Mittellandkanal. Geplant ist lockeres wandern. Aber wie das immer ist, man fällt doch in seinen alten Trott. Und das tat weh. Bei jedem Fußabdruck hatte ich im rechten Oberkiefer das Gefühl, jemand schlägt mit einem Hammer auf den letzten Backenzahn. Höllische Schmerzen. Ebenso schmerzt das rechte Ohr. Also bleib ich doch bei gelegentlichen Laufeinlagen, hauptsächlich wird gewandert.

http://www.endomondo.com/workouts/51595059

22.04.2012

Die Blutdrucktabletten wirken schon deutlich. Dabei fühle ich mich auch ganz wohl. Mit beiden Hunden bin ich in den Schaumburgerwald gezogen, um mal wieder ein wenig zu laufen.

Die ersten Kilometer waren den Hunden vorbehalten. Die Gier nach frischen Gras und stinkenden Wassertümpeln musste erst erfüllt werden. Danach liefen sie dann aber ganz schön mit.

Erstmalig seit langer Zeit hatte ich wieder das Gefühl, richtig tief atmen zu können. Vorher war der Brustkorb wie zugedrückt, ich bekam kaum richtig die Lunge gefüllt. Aber das ist nun doch ganz anders. Hoffentlich bleibt es so, oder wird noch besser.

Am Ende legten wir  6,3 km  zurück.

21.04.2012

Während die anderen zum Resteverzehr angetreten waren, sind Malte, Rocky und ich noch einmal zum  Gevattersee  gefahren. Malte musste unbedingt noch mal den Anglern zuschauen.

20.04.2012

Morgens  mit Rocky eine  wunderschöne   Runde gewandert.  Nachmittags Phil zum Handballtraining nach Evesen gebracht. In der Zwischenzeit haben Malte und ich eine Runde auf Jobst seiner  Marathonstrecke  gewandert. Mit Abstecher zu den  Hexenteichen.

19.04.2012

Um 11:00 Uhr war Termin zum Belastung  EKG. Nach kurzer Wartezeit war es soweit.

Der Doktor ließ zuerst den Blutdruck messen und dann musste ich auf dem Fahrradergometer anfangen zu radeln. Zuerst ganz moderat mit 25 Watt. Das steigerte sich dann in Sprüngen über 50 / 75 / 100 Watt. Traurig aber wahr. Bei 100 Watt verspürte ich schon Druck im Kopf.  Der Blutdruck lag bei 210 / 140. Der Doktor wurde nachdenklich, erhöhte noch auf 125 Watt. Aber da lag der Blutdruck schon bei 240 / 190.

So hat das keinen Sinn, meinte er. Abbruch des Belastung Tests. Langsam den Blutdruck runterbringen. 

Medikamentös soll der Blutdruck jetzt erst einmal runtergeholt werden und dann eine Überweisung zum Herzspezialist.

Keine schönen Aussichten.

 

17.04.2012

Mit Bonnie und Blacky am Gevattersee gewandert. Blacky war wieder nicht zu bewegen, die zwei Kilometer Grenze zu durchbrechen. Setzt sich hin und will nur zurück. Also umgekehrt und zurück. Knapp einen Kilometer vor dem Ziel bin ich richtig blöde auf einem Stein umgeknickt und hab mich flachgelegt. Knie kaputt und ein dicker Knöchel.  Momentan scheine ich das Pech förmlich anzuziehen.

16.04.2012

Mit Rocky, Marinas Hund, morgens am Kanal gewandert.

15.04.2012

Mit den Hunden durch den Schaumburgerwald und am Kanal gewandert. Bonnie versteht nicht, warum wir wandern und  nicht laufen.

14.04.2012

Ein Tag ohne zu laufen oder wandern. Schon ein komisches Gefühl.

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Aus Garmin:


Messung: 306 Aktivitäten
Distanz: 2,241.42 km
Zeit: 317:20:14 h:m:s
Positiver Höhenunterschied: 24,383 m
Ø Geschw: 7.1 km/h
Durchschn. Distanz: 7.32 km
Mittlere Distanz: 5.25 km
Max. Distanz: 47.24 km
Durchschn. Zeit: 1:02:13 h:m:s
Mittlere Zeit: 44:36 h:m:s
Max. Zeit: 6:09:34 h:m:s
Durchschn. positiver Höhenunterschied: 80 m
Mittlerer positiver Höhenunterschied: 13 m
Max. positiver Höhenunterschied: 1,131 m

13.04.2012

Eigentlich ein schöner Tag. Michael hat heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch von hier. Ich habe noch Urlaub. Aber die gesundheitlichen Beschwerden sind immer noch da. Ich bin dabei, den Carport zu streichen. Die Bandscheiben freuen sich besonders darüber.  Aber ich muss die  Zeit nutzen. Von Nichts kommt Nichts.

Heute Abend starte ich einen letzten Versuch. Aber nach den 2,3 km ist mir klar: So geht es nicht weiter.

Ich bin kaputter als nach dem Idaturmmarathon, kann mich kaum noch auf den Beinen halten.  Der Entschluss steht fest. Ich beende die Streak am 300. Tag. Die Gesundheit hat Vorrang.

12.04.2012

Man will es nicht wahr haben, aber es ist wirklich Schei……. Mit Bonnie wollte ich es noch mal probieren, aber es wurde nur eine richtige Quälerei. Für die 1,9 km brauchte ich über 20 Minuten.  So kann es nicht weiter gehen.

                                                                             299 Streak Tage

11.04.2012

Die Rückenschmerzen hinter dem Schulterblatt und diese  kurzen Schwindelattacken treiben mich heute Morgen zum Doktor. Hausarzt natürlich in Urlaub, also ab zur Vertretung. Ein freundlicher junger Hausarzt untersucht mich. Schlägt die Hände über den Kopf zusammen, als ich ihm mitteile, was ich so laufe und wie es mir bei dem letzten Lauf ergangen ist. Nebenbei misst er meinen Blutdruck. Der liegt bei 180 / 140. Ideale Voraussetzung, um auf der Strecke liegen zu bleiben. Sofort wird ein EKG gemacht, das so aber ganz gut aussieht. Kommende Woche will er ein Belastung EKG  machen. Bis dahin erst einmal striktes Laufverbot. Na toll. Die Entzündung im Ellenbogen sollte eigentlich von alleine zurück gehen, ansonsten wird sie punktiert.

Das kann mich aber nun nicht davon abhalten, meine Streak Erhaltungsrunde zu laufen. Mit den Hunden zusammen im Schaumburgerwald. Aber die 1,8 km sind mir so verdammt schwer gefallen das wir den Rest gewandert sind. 

                                                                              298 Streak Tage

10.04.2012

So, der zweite Teil  der Strecke  ist auch vermessen. Auch wieder reichlich Höhenmeter und neue Wege erkundet. Aber mein Rücken macht mir deutliche Probleme. Druck hinter dem linken Schulterblatt und immer so kleine Schwindelattacken verleiden mir das Schöne der Strecke zu erkennen.  An Tempo ist nicht zu denken. Irgendwie will ich auch nur schnell nach Hause. Habe keine richtige Freude. 

                                                                               297 Streak Tage

09.04.2012

Trotzdem wollte ich wissen, wie es um mich bestellt ist. Nach langen Hin und Her bin ich dann zu einer längeren Strecke aufgebrochen. Das Wetter war ja nicht gerade schön, aber wen juckt es. Mich nicht. Beide Garmin Geräte dabei und via Handy Endomondo. Ich wollte für Michael eine Strecke ausmessen. Das klappte zuerst auch ganz gut, aber mit zunehmender Dauer wurde mir doch klar, dass das so alles nicht funktioniert, nicht zusammenspielt. Das linke Knie fühlte sich von Anfang an wie aufgepumpt an und mir fehlte eindeutig die Kraft. Ich wurde immer langsamer und musste an den Steigungen öfters gehen.

So schleppte ich mich über die Runde, reichlich Höhenmeter im Gepäck. Die letzten Kilometer musste ich mich mächtig zusammenreißen um nicht zu wandern. Hätte mich jemand gesehen, der hätte wohl gedacht, ich wäre besoffen.





 


08.04.2012

Mit den Hunden 9,8 km am Kanal und im Schaumburgerwald. Fühlte sich gut an. Aber zu Hause bekam ich dann doch richtig Probleme mit dem Rücken und den Beinen. Dazu noch Kreislaufprobleme. Als ob man sonst nichts hätte.

 

07.04.2012

Mit beiden Hunden eine Spülfeldrunde. Irgendwer will nicht, dass ich laufe. Am linken Ellenbogen hat sich eine fast Hühnerei dicke Geschwulst gebildet.  Tut nicht weh, aber ist über Nacht einfach da.


06.04.2012

Es kann nicht sein, das ich mich zum Sklaven der Hunde mache. Darum bleibt Blacky heute zu Hause und ich laufe alleine mit Bonnie. Das ist auch gut so. Bonnie bedankt sich damit, dass sie freudestrahlend die Leine auf Spannung hält. Sie will nur vorwärts, nichts kann sie bremsen. Das tut mal wieder richtig gut. Auch ihr. Immer wieder schaut zu mir und ich habe das Gefühl, sie lächelt. Ja, sie ist glücklich. Das spür ich ganz genau. Denn sie zieht vorwärts, will nicht bremsen. Erst als wir in den neu angelegten Weg mitten im Wald einbiegen, da stutzt sie einen Moment. Den Weg kennt sie überhaupt nicht, genau so wenig wie ich. Aber in den letzten Wochen hat man hier den Wald gerodet, viel Holz abgefahren und dafür diesen Weg angelegt. Er sah schon immer recht schlammig aus. Ein guter Grund, ihn nun zu erkunden. Man, war das ein schöner  Trail.  Selbst einen Bach mussten wir queren. Ich blieb im Schlamm stecken, zog mir dabei den rechten Schuh aus. Herrlich, so macht Laufen Spaß. Ich brauchte nur Bonnie folgen. Sie fand immer den besten Weg, den Weg des geringsten Widerstands. Hach, ich liebe dieses Tier. Wir passen einfach bestens zueinander. Am Ende standen etwas über 6 km auf dem Tacho, schöne Kilometer mit Bonnie. 

                                                                           293 Streak Tage

05.04.2012

Mit beiden Hunden wollte ich eine etwas längere Strecke durch den Schaumburgerwald laufen. Pech gehabt, denn Blacky wollte das nun überhaupt nicht. Er setzt sich al wieder auf den Hintern und ist nicht zu bewegen, einen Meter weiter zu laufen. Also  umkehren,  was Bonnie nun völlig gegen den Strich geht, und ab nach Hause. 

                                                                           292 Streak Tage

04.04.2012

Ein endlich mal völlig beschwerdefreier Lauf nach langer Zeit. Auf km 1 der Endomondo Aufzeichnung trafen wir unsere Nachbarin mit ihrem Rauhaardackel. Konnte ich natürlich nicht so einfach weiterlaufen. Hundefreunde kommen immer irgendwie in ein Gespräch, das dann meistens etwas länger dauert. Nett war es.

Als wir dann weiter liefen bemerkte ich in der Ferne am Damm der B482 eine schwarz gekleidete Person. Noch ziemlich weit entfernt. Aber selbst aus der Ferne kam sie mir schon nicht geheuer vor. Nach einem Moment der Unaufmerksamkeit war die Person verschwunden. Gottseidank, dachte ich so. Wir können ungestört weiterlaufen.

Ich war in bester Stimmung, da mich nichts mehr zwickte und plagte. Seit Wochen bekam ich wieder richtig gut Luft. Ein herrlicher Tag. So kann es bleiben.

Wir nähern uns der Unterführung der B482, das Smartphone trällert mir freudig in Ohr, das wir nun endlich km 2 erreicht haben. Toll, zwar keine Superzeit bis hier, aber mit einem netten Gespräch mit der Nachbarin im Rücken, da ist die Zeit egal. (11:59 Min. für den Kilometer)  Wird ja jetzt besser. Dachte ich so. Aber das kann ich noch super toppen.

Einige Meter weiter geht es dann links unter die Unterführung hindurch in Richtung Gevattersee. Genau am Ende der Unterführung steht er. Der Hüne von Schwarzen Mann.  Versperrt uns den Weg, der riesige aufgeknöpfte Lodenmantel weht im  Wind.  Ein Bild, als stände Django vor uns, die Hände griffbereit am Colt.  Ein kurzer Moment der Furcht in mir. Doch schnell erkenne ich die Lage. Werner, der Ritter mit der traurigen Gestalt. Der Mann taumelt leicht, ich weiß noch nicht, ob krankheitsbeding oder durch Drogen.  Und er bleibt ganz höflich. Stellt sich mit Namen vor und freut sich erst einmal über Bonnie, die so treu an meiner Seite bleibt.  Sofort erzählt er, wie treu und verständnisvoll doch Hunde sind, wie sie sein Leben begleitet haben und das kein Mensch so treu sei wie ein Hund.

Dann krempelt er plötzlich sein Hosenbein hoch und zeigt mir sein linkes Knie. Er hat ein künstliches Kniegelenk bekommen, nachdem er 10 Jahre nicht beweglich war. 10 Jahre nur den Weg aus seiner Wohnung zum „Türken“ gehen konnte, dort Alkohol gekauft hat, damit zweihundert Meter weiter in den Park gegangen ist. Dann nach dem Gelage wieder nach Hause. Mehr konnte er nicht.

Seit vier Jahren hat er nun das neue Knie und wandert jetzt jeden Abend um den Gevattersee. Aber das mit dem Alkohol ist glaub ich, noch nicht so ganz gelungen.

Dann erzählt er noch, dass er dreimal verheiratet war, zusammen sechs Kinder hat. Alle Frauen sind weggelaufen, haben ihn betrogen. Bauernhaus und Firma und den guten Mercedes, alles hat er verloren. Der einzige, der mit ihm noch etwas zu tun haben will, das ist der Hund seines Sohnes. Ein Dobermann.

Fünf oder sechs Mal verabschiedete ich mich von dem Mann. Immer wieder fand er noch eine kleine Anekdote, die er unbedingt erzählen musste.

Ein vom Leben gekennzeichneter Mensch, der froh und glücklich war, jemanden sein Leben erzählen zu dürfen, der so geduldig zuhörte wie Bonnie und ich. Meine gute Tat heute.

Belohnt wurden wir danach mit drei richtig  schönen Laufkilometern  in guter Zeit ohne irgendwelche Beschwerden. Hoffentlich bleibt es so.

Auch jetzt verspüre ich keine Nachwehen des Laufs. Es geht mir richtig gut. Keine Schmerzen, ich fühle mich einfach wie neu geboren.

                                                                                                         291 Streak Tage
03.04.2012

Auch heute Morgen sind Rocky und ich wieder eine kleine Kanalrunde gelaufen. Schon lustig, wie der kleine Matz mit seinen kurzen Beinchen laufen kann.  Knapp 2,5 km  sind es geworden.

Abends sind Bonnie und ich in Richtung  Gevattersee  gelaufen. Das wurden dann etwas über drei Kilometer. 

                                                                                    290 Streak Tage

02.04.2012

Wir sind nun, da Marina wieder gesund ist, früh morgens bei den Enkelkindern. Ich habe mir vorgenommen, dem kleinen Rocky ein wenig das Laufen beizubringen.

So sind wir dann schon vor sechs Uhr zu einer kleinen Kanalrunde aufgebrochen. Es war ein schöner Lauf, der aber von vielen Schnüffelpausen unterbrochen wurde und mir den Kreislauf ein wenig durcheinander brachte.  Aber der Anfang ist gemacht.

Nachmittags bin ich dann noch mit Bonnie und Blacky eine Spülfeldrunde gelaufen. 

                                                                                    289 Streak Tage        

01.04.2012

Beide Tiere haben mich heute wieder begleitet. Wenn man sich die ersten drei Kilometer bei Endomondo  ansieht, dann erkennt man mühelos, wie die Tiere mich ausbremsten. Blacky übernahm dabei die Hauptrolle. Der Cockerdickkopf ist schon ein besonderer.

Aber zum Ende haben sie mir dann doch noch ein Happy End beschert und sind die letzten Kilometer zügig durchgelaufen. .

                                                                                     288 Streak Tage