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Die Wesergebirgsläufer Michael, Carsten und ich trafen sich um 10:00 Uhr zu einem gemeinsamen Lauf durch den Schaumburgerwald. Dabei war auch noch Karins Schäferhündin Fransi, ein total verschmuster "Schoßhund", einfach liebenswert, das Tier.

Am Sperrtor in Berenbusch liefen wir los. Michael hat gestern 50 km Berglauf durchgezogen, ich etwas über 22,5 km.

Vor einem Jahr lernte ich hier Carsten und Familie kennen. Seit dem haben wir schon manches gemeinsame Läufchen hinter uns gebracht.

Vor der ersten Brücke bogen wir links ab in den Schaumburgerwald hinein. Die ersten Kilometer dienten zum Einlaufen, denn es war doch recht kalt. Schon bald kam ich ins Schwitzen und wir mußten anhalten. Das leichte Langarmshirt wurde ausgezogen und im Trinkrucksack verstaut. Dann ging es weiter.

Bei Kilometer drei verschwanden wir auf wunderschönen Trail im tiefen Wald.

Ein Laufgenuß, denn bis Kilometer 10 waren wir vollkommen im Wald verschwunden. Um so größer unser Erstaunen, wir trafen auf noch so einen verrückten Läufer. Mitten im Wald, kein Weg kein Steg, da taucht er plötzlich vor uns auf. Kurzer Gruß im Vorbeilaufen, das war es schon.

Dann sehen wir links von uns zwei Rehe. Unbeirrt laufen sie weiter, lassen sich von uns nicht beeindrucken. Ein graziler Anblick, wie sie so durch das Dickicht springen, ja fast schon fliegen.

Fransi bemerkt sie auch und als wir die Stelle erreichen, wo sie unseren Weg gekreuzt haben, da klappert ihre Nase deutlich und aufgeregt folgt sie den Spuren. Ein Fährtenhund mit 100 Punkten bei der Prüfung, für den ist das keine große Herausforderung. Aber sie würde nun am liebsten der Spur weiter folgen.

Mittlerweile hat es angefangen zu regnen. Aber das kann uns nicht erschüttern.

Bei Kilometer 10 kommen wir wieder auf den Wirtschaftsweg zurück und treffen dort auf eine Gruppe Radfahrer/innen. Wir plaudern ein wenig und dann laufen wir weiter. Nette Menschen, die die Natur genau so lieben wie wir.

An der Grabpyramide   vorbei erreichen wir die L 450, folgen ihr ein paar Meter und verschwinden dann wieder im Wald.

Auf der Landwehrallee  führt uns der Weg nun weiter bis zum Mittellandkanal. Gut fünf Straßenkilometer sind es bis dort hin. Der Regen fällt nun ziemlich gleichmäßig, aber nicht zu stark. Die Kilometer ziehen sich dahin. Doch irgendwann sind wir dann am Kanal. Links rum würden wir in Richtung Niedernwöhren laufen, rechts rum aber führt der Weg gen Heimat. Bei Stromkilometer 115,8 sind wir am Kanal angekommen, bei km 106,6 steht unser Auto. Die vielen Kilometersteine, alle 100 Meter einer, sollte man einfach ignorieren, denn sonst nimmt der Weg kein Ende.

Bei Stromkilometer 112 sind wir mitten im Hafen Rusbend. Ein gefühlter Katzensprung bis nach Berenbusch Hafen, aber immer noch gut fünf Kilometer.

Michael ist immer noch in guter Verfassung, trotzdem er gestern 50 km gelaufen hat, mit geht es auch noch recht gut, Carsten klagt über eine kleine Formschwäche. Aber kein Grund für Ihn, aufzuhören.

Einige wenige Menschen mit Hund begegnen uns hier am Kanal, trotz des Sauwetters. Aber das schafft ein bischen Ablenkung und so schaffen wir auch dies Laufstrecke und können uns als kleine Helden fühlen.

Fast 26 km sind es geworden. Danke Carsten, danke Michael. Es war wieder richtig toll, mit Euch zu laufen.

Hier nun die Strecke bei Endomondo.