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Wecken um 04:00 Uhr, denn heute will ich mal einen schönen Lauf in den Morgen machen. Alles klappt und um 05:15 bin ich in Deckbergen, hundert Meter von einer Schutzhütte entfernt. In der Siedlung hier kann ich gut parken. Zuerst wollte ich ja am Steinzeichen in Steinbergen starten, aber dann hätte ich auf dem Rückweg noch Straße laufen müssen. Das spar ich mir lieber.

So steige ich hoch zur Schutzhütte und laufe von dort runter nach Deckbergen und unter dem Autobahn Viadukt hindurch in den kleinen Ort Buchholz hinein. Rechts lasse ich das Steinzeichen Steinbergen liegen und nach ca.1, 8 km bin ich am tiefsten Punkt der Laufstrecke. 97 Meter über NN.

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Der Blick zurück.


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Der Blick zurück zeigt die Abbruchkante am Steinbruch Steinbergen.




Ab hier führt mich ein betonierter Radweg und ab der „Süßen Mutter“ dann eine Straße auf acht Kilometer Länge nur aufwärts.

Diese acht Kilometer ziehen sich verdammt lang hin, wollen einfach kein Ende nehmen. Niemand begegnet mir hier um diese Uhrzeit. Die Welt gehört mir.

Endlich ist es geschafft. Neben der Einfahrt zu den Obernkirchener Sandsteinbrüchen erreiche ich mit 373 Metern über NN den höchsten Punkt der Strecke. Und von hier führt ein unscheinbarer Trail talwärts, in das Auetal. Vorbei an einer Wassertretstelle komme ich immer weiter runter. Auch hier treffe ich niemanden. Selbst in dem Ort Rehren herrscht Totenstille. Nun muss ich aufpassen, dass ich den richtigen Weg unter der Autobahn A2 finde, damit ich nicht wie letztes Mal die Bundesstraße queren muss. Das gelingt mir auch und neben der Autobahn Raststätte Auetal her laufe ich nun mal wieder aufwärts in Richtung Gut Bodenengern. Der Gutshof ist immer schön anzusehen, alles ist so rausgeputzt und im Still der alten Gutshöfe erhalten. Da freue ich mich jede Mal drauf, wenn ich in diese Richtung komme.

Ich lasse das Gut hinter mir und ein langer Anstieg bis zur Paschenburg folgt. Von km 17,6 bis 20,3 geht es immer aufwärts. Vom Aussichtsturm der Paschenburg hat man einen wundervollen Ausblick in das Weserbergland, der wirklich beeindruckend ist. Ich verweile einen Moment, mache etliche Fotos. Die Fernsicht ist hervorragend, der Himmel leicht bedeckt, aber mit 11°C ist es für die Jahreszeit einfach zu kühl.

Ich laufe weiter. Nun beginnt der schönste Teil der Strecke. Von Kilometer 20 bis 24 bin ich auf feinsten Trail unterwegs. Ein Hochgenuss in Perfektion. Man kann es kaum beschreiben, man muss es laufen und erleben. Einfach schön.

Der Lauf nähert sich dem Ende zu. Die letzten gut 2,5 km sind nicht mehr besonders spannend. Aber zu dieser Jahreszeit, wo alles in so einem satten Grün erstrahlt, ist es auch auf einfachen Wegen ein Genuss, zu laufen.

Etwas über 26 km sind es geworden mit über 700 Höhenmetern aufwärts. Das hat sich schon gelohnt.

Die Strecke bei GPSies.com


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Der Himmel heute morgen.
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Da laufe ich hier schon dreißig Jahre lang und sehe heute zum ersten Mal, das hier der Martin Walter, Gründer des Gasthaus Walter 1888 verstorben ist. Da muss ich mal nachforschen.
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Die Wasser Tretstelle unterhalb der Eulenburg.
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Ein Blick in das Auetal.
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Wolken ziehen auf.
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Zwischen den Bäumen sieht man in der Ferne den Steinbruch Steinbergen.
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Das Wesergebirge vor mir.
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Ist doch wirklich toll hier in unserer Heimat.
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Die kleine Kapelle in Rehren.
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Der kleine Bach fließt mitten durch Rehren.
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Der der Raststätte Auetal führt der Weg bergauf nach Bodenengern.
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Sieht nach Regen aus. Aber ich bleibe verschont.
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Liebevoll gestaltet.
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Elfenhof. Was sich da wohl hinter verbirgt?
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Der alte Gutshof.
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Auf dem Weg zur Paschenburg kann man Liedertexte lernen.
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Blick von der Paschenburg ins Wesertal.
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Wunderschönes Weserbergland.
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Einfach nur schön. So ein Glück mit dem Wetter.
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Der wunderschöne Trail hinter der Pascheburg. Ein Hochgenuss.
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Läuferherz, was willst du mehr. Ich bin überglücklich.
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Hier bin ich leider schon wieder am Ziel. Ein schöner Lauf geht zu Ende.

Noch mehr Bilder gibt es hier: